Aktuelles
27.07.2026, Pessemitteilung Wetteraukreis
Von Backhaus bis Digitalmuseum: Regionalbudget bringt acht Projekte auf den Weg
Wetteraukreis (pdw) Ob digitales Museum, Backhaus, Dorftreff oder neue
Erlebnisstation im Kurpark– das Regionalbudget 2026 macht wieder zahlreiche
Ideen in der LEADER-Region Wetterau/Oberhessen möglich. Insgesamt acht
Kleinprojekte in Wölfersheim, Nidda, Büdingen, Gedern und Ranstadt erhalten in
diesem Jahr eine Förderung und sorgen dafür, dass das Leben in den Städten und
Gemeinden noch attraktiver wird.
Erste Kreisbeigeordnete und Dezernentin für
Regionalentwicklung Birgit Weckler überreichte den offiziellen
Zuwendungsbescheid an die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und
Regionalentwicklung im Wetteraukreis mbH (WiReg) in deren neuen Räumlichkeiten
in Niddatal-Ilbenstadt.
„Auch in diesem Jahr haben sich zahlreiche
Initiativen, Vereine, Kommunen und Privatpersonen mit ihren Projektideen
beworben. Das zeigt eindrucksvoll, wie groß das Engagement in unserer Region
ist. Das Regionalbudget fördert Kleinprojekte mit einer Förderquote von 80
Prozent. Mit den vergleichsweise kleinen Fördersummen entstehen Projekte, die
das Miteinander stärken, die Lebensqualität erhöhen und unsere Städte und
Gemeinden nachhaltig bereichern“, betonte Birgit Weckler bei der
Bescheidübergabe.
Aus den Vorschlägen wurden auf Grundlage eines
Punkte-Ranking-Verfahrens durch den LEADER-Beirat acht Vorhaben für die
diesjährige Förderung ausgewählt. Die Projekte verteilen sich auf zwei
Handlungsfelder der Lokalen Entwicklungsstrategie Wetterau/Oberhessen (LES):
Vier Vorhaben stärken die Daseinsvorsorge im Bereich Freizeit und Kultur, vier
weitere Projekte verbessern die tourismusnahe Infrastruktur der Region. Die
Förderquote des Regionalbudgets beträgt 80 Prozent. Die verbleibenden 20
Prozent der Investitionskosten werden von den jeweiligen Projektträgern selbst
getragen. Mit der Förderung in Höhe von rund 85.000 Euro werden Investitionen
von mehr als 106.000 Euro ausgelöst. Die Fördersumme setzt sich zu 90 Prozent
aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des
Küstenschutzes“ (GAK) und zu 10 Prozent aus Eigenmitteln der WiReg zusammen.
Die Umsetzung der Projekte ist zwischen Juni und September 2026 vorgesehen.
Die diesjährigen Projekte zeigen, wie
vielfältig das Regionalbudget eingesetzt werden kann: In Melbach entsteht ein
digitales Museum, in Michelnau werden ein Backhaus errichtet und das
Nebengebäude der alten Schule restauriert. In Wolferborn wird der Mehrgenerationenplatz
um einen Dorftreff ergänzt, während im Kurpark Bad Salzhausen ein sogenanntes Viscope,
ein stationäres Outdoorf-Aussichtsfernrohr neue Einblicke in die Umgebung
ermöglicht. Mit einer Waldmurmelbahn im Büdinger TraumWald, einem Erlebnispunkt
am Seementalradweg in Mittel-Seemen, einer Bühne für den Apfel in Ranstadt
sowie neuen Tischtennisplatten für die Dorfgemeinschaft in Eckartshausen
entstehen weitere Angebote, die das gemeinschaftliche Leben und die
touristische Attraktivität der Region nachhaltig stärken.
„Das Regionalbudget lebt von den Ideen und dem
Engagement der Menschen vor Ort. Hier zeigt sich der Gestaltungswille in
unserer Region. Wir freuen uns darauf, die Projekte in den kommenden Monaten
wachsen zu sehen“, so Erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler und WiReg-Geschäftsführer
Klaus Karger abschließend.

Bei
der Bescheidübergabe (v.l.): Geschäftsführer Klaus Karger, Erste
Kreisbeigeordnete Birgit Weckler, Silvia Kirmis und Johanna Marek von der WiReg.